Einleitung

Die Suche nach Journalistengeschichten

„Für die kommunistische Redaktion ist der Arbeitstag ein beständiger Kampf […]. Die Hauptwaffen dabei sind: Klassenbewußtsein, marxistisches Wissen, enge Verbundenheit mit der Partei und der Arbeiterschaft, nie erlahmende Wachsamkeit, kollektive Zusammenarbeit und beständige Selbstkontrolle. Das sind die Eigenschaften, die für den Redakteur der kommunistischen Tagespresse unerläßlich sind, an deren Entwicklung er unablässig arbeiten muß.“[1] – Auf diese Weise beschrieb die „Österreichischen Volksstimme“, das Zentralorgan der Kommunistischen Partei Österreichs (KPÖ) – und damit eines der wichtigsten Instrumente zur Selbstbehauptung der Partei –, Anfang der 1950er Jahre den kommunistischen Journalisten als Kämpfer innerhalb der Zeitungsredaktion. Aufgrund dieses Selbstverständnisses im Sinne eines politisch erziehenden Journalismus’ gingen die Journalistinnen und Journalisten der „Österreichischen Volksstimme“ an die nationalen und internationalen Fragen vor allem vom Standpunkt der Partei heran. Die journalistischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Blattes – die „journalistischen Kader“, die die Positionen der KP. im Zuge ihrer Arbeit Tag für Tag nach außen getragen haben – sind jedoch bis heute in der Öffentlichkeit größtenteils unbekannt.

Die vorliegende Arbeit widmet sich den vielfältigen Lebensgeschichten jener Journalistinnen und Journalisten, die im Zeitraum 1945 bis 1956 bei der „Österreichischen Volksstimme“ tätig waren, um zu erfahren, welche Menschen den kommunistischen Parteijournalismus in Österreich nach Ende des Zweiten Weltkriegs (wieder) aufbauten, durch ihre tägliche journalistische Arbeit gestalteten und formten. Es handelt sich folglich um ein Projekt, das einen biographischen Zugang zur Geschichte der kommunistischen Parteipresse in Österreich entwickelt und dabei die Linien, die die Lebenswege dieser Journalistinnen und Journalisten durchziehen, untersucht.

Bisher fehlte eine umfassende Aufarbeitung, Erhebung und Analyse der Biographien der österreichischen kommunistischen Journalistinnen und Journalisten.[2] Es ist dies die erste Arbeit, die sich mit der „Österreichischen Volksstimme“ und den Lebensgeschichten ihrer redaktionellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter en detail auseinandersetzt und herausarbeitet, welche Gemeinsamkeiten und Gegensätze sich für das „Redaktionskollektiv“ – wie sich die Redaktionsmitglieder der „Österreichischen Volksstimme“ selbst nannten – feststellen lassen.

Dieser Arbeit liegt die primäre Frage zugrunde: Wer waren die Journalistinnen und Journalisten der „Österreichischen Volksstimme“? Dabei will dieses Projekt vom Grundprinzip vieler bisheriger kommunikationshistorischer Untersuchungen abweichen und sich weder auf eine Zeitung als Ganzes, noch auf Einzelbiographien beschränken, die meist nur bekannte Journalistinnen und Journalisten in den Vordergrund stellen. Denn eine Zeitung – egal ob eine Partei- oder eine so genannte unabhängige Zeitung – kann nur durch das Zusammenspiel vieler verschiedener Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – von Redakteurinnen und Redakteuren, freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Korrespondentinnen und Korrespondenten – entstehen. Sie ist die Summe vieler verschiedener Beiträge einzelner Personen, das Produkt einer Gemeinschaftsarbeit. So unaufgeregte Fragen wie – Woher stammten die Journalistinnen und Journalisten? Welche politischen Einflüsse haben sie geprägt? Welche Erfahrungen hatten sie? – standen am Beginn dieser Arbeit. Je weiter das Projekt voran schritt, desto deutlicher wurde, dass es sich um Biographien auf unterschiedlichen Wegen, Umwegen, Auswegen und in Sackgassen handelt. Die Analyse dieser Biographien soll Aufschluss über die Besonderheiten und Merkmale der Lebensgeschichten sowie ihres politischen und beruflichen Werdegangs geben und nach gemeinsamen Erfahrungen fragen. Auch eine genaue Betrachtung der Struktur der „Österreichischen Volksstimme“, dem Arbeitgeber der Journalistinnen und Journalisten, dem viele nicht nur ihre Arbeitskraft im Berufsalltag, sondern auch ihre politische Überzeugung schenkten, liegt bisher nicht vor. Elementare Fragen wie – Wie ist die Zeitung entstanden? Was machte diese Parteizeitung aus? Welche Besonderheiten lassen sich feststellen? Wie verhielt sie sich auf dem österreichischen Pressemarkt? – sind daher auch Gegenstände der vorliegenden Darstellung.

Zusammenfassend fokussiert die vorliegende Untersuchung auf die Frage: Wer war im Zeitraum 1945 bis 1956 das „Redaktionskollektiv“ der „Österreichischen Volksstimme“ und wie lässt es sich beschreiben?

Durch den Untersuchungszeitraum 1945 bis 1956 entstehen Berührungspunkte zu einer breiten Palette von Themen: Es sind dies zunächst die österreichische Journalismusgeschichte, aber auch die Verfolgung der österreichischen Jüdinnen und Juden sowie von Kommunistinnen und Kommunisten durch das NS-Regime, ihre Demütigung in Gefängnissen und Konzentrationslagern, ihre Vertreibung und anschließenden (journalistisch-)politischen Tätigkeiten im Exil, die vielfältigen Widerstandsaktivitäten mutiger Menschen sowohl in Österreich als auch in den Exilländern, die schwierige Rückkehr nach Österreich nach der Befreiung vom Faschismus und der Wille, die Zeitungslandschaft nach 1945 mitzugestalten sowie schließlich die Desillusionierung ein Jahrzehnt später, als so manche und so mancher feststellen musste, dass das eigene politische Leitbild unter Umständen nicht immer das Richtige gewesen war.

Die Zeitspanne 1945 bis 1956 ist eine Phase, in der sich Österreich an der Schnittstelle zwischen Ost und West befand. Die Viermächtebesatzung bedingte eine enge Verschränkung von außen- und innenpolitischen Themen. Außerdem prägten Brüche und Einschnitte diese Periode, sowohl im In- als auch im Ausland: die Etablierung kommunistischer Regierungen in Ungarn und der Tschechoslowakei, die Ankündigung des Marshallplanes, der Oktoberstreik im Jahr 1950, der Tod Stalins, der 17. Juni 1953 in Berlin bzw. der DDR, die endgültige Teilung Deutschlands, die Machtübernahme der Kommunisten in China, der Koreakrieg, die Staatsvertragsunterzeichnung und der Abzug der Alliierten, die Blockeinbindung der deutschen Teilstaaten, das Krisenjahr 1956. Der Tod Stalins löste „Sorgen, aber auch Hoffnungen auf Entspannung und die Lösung des globalen Konflikts aus“.[3] Mit den Aufständen in den sowjetisch geprägten Ländern zwischen 1953 und 1956 trat der Kalte Krieg in eine neue Phase ein.[4] Das Krisenjahr 1956 kann für die vorliegende Betrachtung nicht ausgeklammert werden, da sich nicht nur in der KPÖ, sondern auch im Zentralorgan Konflikte und Personalwechsel zugetragen haben. Die Enthüllungen rund um den 20. Parteitag der KPdSU und die Ereignisse in Ungarn führten zu einer Vertrauenskrise in der KPÖ, die auch die „Österreichische Volksstimme“ betraf.

Diese weltpolitischen Ereignisse wurden von den österreichischen Journalistinnen und Journalisten im Zuge ihrer täglichen Arbeit beobachtet, analysiert und niedergeschrieben. Ihre journalistische Tätigkeit wurde gleichermaßen von ausländischen Einflüssen beherrscht (beispielsweise durch die Medienpolitik der Alliierten) wie auch innenpolitische Veränderungen (Regierungswechsel) auf die Rahmenbedingungen des Journalismus einwirkten.[5] Gleichzeitig handelte es sich um Veränderungen und Einschnitte, die sowohl den privaten als auch den beruflichen Alltag eines Menschen beeinflussten. Einschneidende Veränderungen kennzeichneten Stationen eines Privatlebens und wirkten prägend auf ein gesamtes Leben. Dies trifft besonders auf die „Österreichische Volksstimme“ zu, denn jene Personen, die diese Zeitung tagtäglich mit Inhalten füllten, waren stets politische Menschen. Ihr Leben hängte an einer Idee, und der Beitritt zur Kommunistischen Partei war für viele dieser Journalistinnen und Journalisten lebensbestimmend: Verfolgung, Demütigung, Folter und Flucht wurden in Kauf genommen. Die Kommunistische Partei stellte sich entschieden gegen den Nationalsozialismus, war den Geflüchteten auch in den Exilländern eine Stütze und nach 1945 die einzige Partei, die die Geflüchteten wieder aufforderte, nach Österreich zurückzukehren. Der Kampf der KP. gegen den Nationalsozialismus war daher auch nach Ende des NS-Regimes für viele ein entscheidender Faktor, der Partei die Treue zu halten und mit ihr verbunden zu bleiben.

Diese ideologische Bindung an die offizielle Linie der Partei lässt sich auch für das „Redaktionskollektiv“ der „Österreichischen Volksstimme“ feststellen, waren doch die KP. und ihr Zentralorgan personell und strukturell eng verstrickt. Viele Merkmale der „Österreichischen Volksstimme“ unterschieden sich klar von jenen der so genannten parteiunabhängigen Blätter: Der Chefredakteur wurde von der Parteiführung ernannt, Journalistinnen und Journalisten waren als Funktionärinnen und Funktionäre der Partei tätig, und das „Redaktionskollektiv“ hatte die vom Zentralkomitee beschlossene Linie zu vertreten. Es gibt keine formulierte bzw. veröffentlichte Blattlinie der Zeitung, denn die Blattlinie war die programmatische Orientierung der Partei. Die grundsätzliche Ausrichtung einer Zeitung wird allgemein zu den „medieninternen Faktoren“[6] gezählt, die wiederum die Gestaltungsfreiheit des Journalisten bzw. der Journalistin beschränken. Im Fall der „Österreichischen Volksstimme“ spielt diese eine besondere Rolle. Das Prinzip der Selbstselektion besagt, dass sich Journalistinnen und Journalisten bemühen, bei Medien beschäftigt zu werden, deren Blattlinie ihrer eigenen Grundhaltung entspricht. Umgekehrt wählen auch Medienhäuser Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus, von denen sie annehmen, dass sie ihre eigenen Werte teilen.

In vielerlei Hinsicht bedeutete das Jahr 1945 für Österreich einen Neubeginn auf politischer und wirtschaftlicher Ebene, aber auch einen Neuanfang für die gesellschaftlichen Kommunikationsmedien. Der Bruch mit der Vergangenheit war hier besonders stark, denn das NS-Regime hatte seine Macht vor allem auf eine durchgreifende Instrumentalisierung der Massenmedien gegründet. Das Jahr 1945 bedeutete für die Medienlandschaft Österreichs einen immensen Einschnitt. Am 5. August 1945 durften erstmals Parteizeitungen erscheinen, so auch die „Österreichische Volksstimme“. Für die kommunistische Presse in Österreich begann mit der Gründung ihres Zentralorgans ein neues Kapitel. Dies gilt auch für die Partei selbst, stellt doch die Untersuchungsperiode jene Zeitspanne dar, in der die KPÖ über den größten Einfluss auf die innenpolitische Entwicklung verfügte.[7] Im April 1945 wurde die KPÖ Regierungspartei. Als Hauptträgerin des Widerstandes gegen die NS-Herrschaft ging sie gestärkt aus Exil und Illegalität hervor. Bald wurden jedoch Zurückdrängung und Ausgrenzung der österreichischen Kommunistinnen und Kommunisten deutlich. Als Hauptfaktor für das Scheitern der KPÖ-Politik kann das Naheverhältnis der Partei zur sowjetischen Besatzungsmacht genannt werden.

Der Konflikt zwischen Ost und West spiegelte sich im Untersuchungszeitraum auch in publizistischen Debatten der österreichischen Parteipresse wider. Die Presse vermittelte ihren Leserinnen und Lesern sowohl die Innen- als auch die Außenpolitik in der jeweiligen, der Blattlinie des Mediums angepassten, politischen Farbe. Die Parteizeitungen – vor allem die „Österreichische Volksstimme“ der KPÖ und die 1945 wiedererstandene „Arbeiter-Zeitung“ der SPÖ – machten im Zuge dieses Konflikts auch nicht davor halt, sich gegenseitig auf sehr direkte Weise anzufeinden.[8]

Die vorliegende Arbeit erfasst die vielfältigen Lebensgeschichten der Redaktionsmitglieder des KPÖ-Zentralorgans sowohl qualitativ als auch quantitativ: Die Zäsuren der Journalistengeschichten – Wendepunkte und Entwicklungen, die das Leben der Redaktionsmitglieder stark beeinflussten – werden zunächst anhand von Aktenmaterial und autobiographischen Quellen veranschaulicht. Eine quantitative Untersuchung des „Redaktionskollektivs“ ergänzt hierauf die gewonnenen Informationen und beantwortet konkrete Fragen, die über die individuelle Biographie, über das Schicksal des einzelnen Journalisten bzw. der einzelnen Journalistin, hinausreichen.

Die biographische Erforschung der beruflichen und politischen Lebenswege der Journalistinnen und Journalisten setzte sich aus folgenden, teils parallel verlaufenden, Arbeitsschritten zusammen: die Bestandsaufnahme über die zu untersuchende Personengruppe, die Erforschung ihrer beruflichen und politischen Tätigkeiten, die Erstellung von Biographien, sowie zuletzt die qualitative und quantitative Untersuchung dieser Biographien.

Ein Redaktionsarchiv oder Mitarbeiterverzeichnis für die „Österreichische Volksstimme“ gibt es nicht.[9] Um den Lebensgeschichten der Journalistinnen und Journalisten dennoch auf die Spur zu kommen, mussten verschiedene Methoden angewandt werden: Neben der Verwendung von Sekundärliteratur wurden Primärquellen, wie Originalzeitungen,[10] Aktenmaterial[11] oder Erinnerungsliteratur, herangezogen. Wissenschaftliche Abhandlungen liegen nur für so genannte prominente Journalistinnen und Journalisten der KP.-Presse vor; hinzukommt, dass nur zehn bis 15 Prozent der Zeitungsartikel der „Österreichischen Volksstimme“ namentlich gekennzeichnet

sind.[12]

Bisher gibt es keine umfassende Untersuchung über die Journalistinnen und Journalisten, die für die kommunistische Parteipresse in Österreich tätig waren. Biographische Hinweise über die „Volksstimme“-Journalistinnen und -Journalisten für den Zeitraum 1945 bis 1947 finden sich in der 1989 erschienenen Dissertation des Kommunikationswissenschafters Fritz Hausjell.[13] Norbert P. Feldinger legte im Zuge des Forschungsprojektes „Parteien und Parteipresse“ eine Bestandsaufnahme der österreichischen Parteiblätter vor.[14] Theodor Venus gab einen kurzen Überblick über die Geschichte der kommunistischen Presse in Österreich.[15] Einen kleinen Einblick in die Geschichte der Parteizeitung gibt auch Michael Grabers Beitrag im Band „200 Jahre Tageszeitung in Österreich“, den Graber aufgrund seiner damaligen Position als Chefredakteur des Blattes (1982–90) verfasste.[16] Um die Geschichte der „Österreichischen Volksstimme“ aufzuarbeiten, wurden angesichts dieser Quellenlage viele Artikel aus der Zeitung selbst verwendet, in denen die eigene Geschichte aus der „Innensicht“ thematisiert wird. Daher sind die Leserinnen und Leser gefragt, dies kritisch zu betrachten und sich selbst ein Bild von der „Österreichischen Volksstimme“ zu machen.

Wie in der historischen Kommunikationswissenschaft Österreichs üblich, überwiegen in der Sekundärliteratur die Beiträge über so genannte „Berühmtheiten“ des österreichischen Journalismus.[17] Auch universitäre Abschlussarbeiten beschäftigen sich vereinzelt mit dem Leben kommunistischer Redakteurinnen und Redakteure.[18] Zudem wurde bei der Recherche auf verschiedene (biographische) Nachschlagewerke zurückgegriffen.[19] Außerdem wurden auch Hinweise in jener Sekundärliteratur gefunden, die das Thema Emigration behandelt.[20] Jenö Kostmann und Hilde Koplenig kommen als Zeitzeuginnen und Zeitzeugen im Sammelband „Vertriebene Vernunft“[21] zu Wort und berichten von ihren Erfahrungen im Exil. Vereinzelt haben Journalistinnen und Journalisten der „Volksstimme“ auch selbst Autobiographien veröffentlicht,[22] bzw. wurden in Zeitschriften kurze biographische Texte über sie abgedruckt.[23] Da sich einige Journalistinnen und Journalisten auch künstlerisch betätigten, konnten auch in Veröffentlichungen zur österreichischen Lyrik und Musikgeschichte biographische Angaben gefunden werden.[24]

Das Forschungsmaterial wurde durch zwei ausführliche Interviews mit den ehemaligen Journalisten Ernst Fettner und Erich Beyer, die in den 1940er- und 1950er Jahren bei der „Österreichischen Volksstimme“ tätig waren, ergänzt.[25] Ernst Fettner (geboren 1921) begann 1946 als Redakteur bei der Kärntner Parteizeitung der KP., dem „Volkswille“. Bald hatte er sich in der kleinen Redaktion einen guten Ruf als engagierter Reporter erarbeitet. Doch 1951 musste er den „Volkswille“ wieder verlassen: Als ehemaliger schottischer Soldat – Fettner hatte die NS-Zeit als jüdischer Emigrant in Schottland überlebt und sich dort zur Armee gemeldet – war er in Zeiten „besonderer Wachsamkeit“ nicht mehr erwünscht. 1955 bewarb sich Fettner neuerlich bei der KPÖ-Presse, dieses Mal bei der „Österreichischen Volksstimme“ in Wien. Er wurde sofort eingestellt und war bis zur Einstellung der Parteizeitung im Jahr 1991 bei ihr tätig.

Auch Ernst Fettners Frau Herta-Gisela Fettner war zum Zeitpunkt des Interviews anwesend. Sie war 30 Jahre lang als Chefsekretärin in der Redaktion tätig und sozusagen der „Kopf der Redaktion“, sie konnte in vielen Fragen das fehlende Redaktionsarchiv ersetzen.

Erich Beyer (geboren 1925) war „Volksstimme“-Journalist der ersten Stunde. Schon vor Erscheinen der ersten Ausgabe arbeitete er als 20-Jähriger beim Aufbau der Zeitung mit und erlernte das journalistische Handwerk in ihrer Lokalredaktion. Den Krieg hatte Beyer in Wien überlebt, als „Geltungsjude“ musste er Zwangsarbeit leisten; zweimal kam er in ein SS-Lager. Er schloss sich während des Krieges einer kommunistischen Widerstandsgruppe an und trat 1945 sofort der KP. bei, der er 1947 wieder den Rücken kehrte. Er kam zum französischen Besatzungsblatt „Welt am Abend“; später wurde er Redakteur beim Dreiparteienorgan „Neues Österreich“. Beyer wechselte weiter zum „Kurier“ und wurde unter Chefredakteur Hans Dichand Chefreporter. Danach arbeitete er bei verschiedenen Magazinen und wurde Pressechef der Wiener Handelskammer. In den 1970er Jahren kehrte er zum „Kurier“ zurück, als Lokalchef.

Neben Ernst Fettner und Erich Beyer sind jene Personen Teil der Untersuchungsgruppe, die zwischen 1945 – mit Beginn der Gründung der „Österreichischen Volksstimme“ am 5. August 1945 – und 1956 zumindest zu einem bestimmten Zeitpunkt überwiegend, also hauptberuflich bei der „Österreichischen Volksstimme“ tätig gewesen sind. Jemand fällt folglich dann in die Untersuchungsgruppe, wenn sich aus der Quellenlage zumindest ein Datum ergibt, welches ihn oder sie als hauptberuflich journalistisch Tätigen oder Tätige bei der Zeitung ausweist. Berücksichtigt wurden dabei fixe Redakteurinnen und Redakteure oder ständige freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die damit zwar nicht fest angestellt waren, aber trotzdem zur Kerngruppe der Redakteurinnen und Redakteure zu zahlen sind. Nicht berücksichtigt wurden kommunistische Politikerinnen und Politiker, Expertinnen und Experten sowie Schriftstellerinnen und Schriftsteller, die regelmäßig oder sporadisch Beiträge verfassten. Das Kriterium der Hauptberuflichkeit grenzt also jene freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus, die im Rahmen eines politischen Amtes oder in ihrer Freizeit journalistisch tätig waren. Journalistinnen und Journalisten, die für die Parteipresse tätig waren, bekleideten allerdings in vielen Fällen zeitgleich neben ihrer journalistischen Tätigkeit auch Partei- oder politische Ämter, und die von ihnen ausgeübten Ämter außerhalb des Journalismus machten möglicherweise den Hauptteil ihres Einkommens aus.

Diese Definitionsschwierigkeiten wurden bereits bei der Eruierung der Personengruppe deutlich sichtbar: Nicht immer ließ sich eine genaue Trennlinie zwischen „fest angestellten“ und „freien“ Journalistinnen und Journalisten ziehen. Hauptberuflich freie Journalistinnen und Journalisten haben oft auch für andere Medien gearbeitet. Waren „freie“ Journalistinnen und Journalisten hauptberuflich für ein anderes Medium tätig, wurden sie in der Untersuchung nicht weiter berücksichtigt. Dies ging beispielsweise aus Akten hervor (zum Beispiel durch den Presseausweis oder die Personalakten der Gewerkschaft).

Außerdem waren Personen mitunter nur pro forma bei der „Volksstimme“ angestellt; wiederum andere waren bei einer anderen von der KP. herausgegebenen Zeitung wie dem „Abend“ beschäftigt, aber tatsächlich für die „Österreichische Volksstimme“ tätig. Auch diese Schwierigkeit muss im Umgang mit den einzelnen Biographien beachtet werden. Einen Anspruch auf Vollständigkeit der Daten kann es trotz eines systematischen und rechercheintensiven Vorgehens nicht geben, da die Grundgesamtheit aller zu untersuchenden Journalistinnen und Journalisten, also die Anzahl der bei der „Österreichischen Volksstimme“ im Zeitraum 1945 bis 1956 Beschäftigten, nicht bekannt ist. In manchen Fällen ist es nicht möglich, zu eruieren, wie viel Zeit jemand seinem

Beruf als Politikerin bzw. Politiker und dem Beruf der Journalistin bzw. des Journalisten gewidmet hat. Die Grenzen scheinen in diesem Fall bei der „Österreichischen Volksstimme“ besonders stark zu verschwimmen, im Zweifelsfall wurde die Person daher nicht als Journalistin bzw. Journalist eingestuft.

Aufgrund des bisher geringen Forschungsinteresses für die kommunistische Presse in Österreich wurde die Umsetzung des Forschungsvorhabens als stufenweise Untersuchung vom Allgemeinen hin zum Konkreten, vom „Großen ins Kleine“, konzipiert: Die Betrachtung der pressegeschichtlichen Rahmenbedingungen und der Parteizeitung „Österreichische Volksstimme“ stellen die Basis dar, während sich die darauffolgenden Kapitel mehr und mehr mit den Details der kommunistischen Journalistengeschichten beschäftigen, um schließlich ein konkretes Bild der unterschiedlichen Lebenswege zu erhalten.[26] Der erste Abschnitt gibt einen historischen Überblick über die österreichische Pressegeschichte und versucht, die Forschungslücke zur Geschichte der kommunistischen Parteipresse sowie zur Parteizeitung „Österreichischen Volksstimme“ zu schließen. Aufgrund fehlenden wissenschaftlichen Materials kommt die Zeitung an vielen Stellen selbst zu Wort, vor allem anhand von Zitaten aus Zeitungsartikeln, in denen sie ihre eigene Entstehungsgeschichte thematisiert. Der zweite Abschnitt liefert erstmals eine Darstellung der Redaktion der „Österreichischen Volksstimme“ und setzt sich in Folge mit den Zäsuren der kommunistischen Journalistengeschichten auseinander. Der dritte Abschnitt nimmt eine noch detailliertere Betrachtung der Lebensgeschichten vor, indem die Kurzbiographien von 54 Journalistinnen und Journalisten dokumentiert und schließlich anhand einer quantitativen Untersuchung analysiert werden.

[1] 1 In der Zeitungsfabrik. An der Erzeugungsstätte der „Volksstimme“, in: Österreichische Volksstimme, 5.8.1951, 5.

[2] Auch in der Pressegeschichte der DDR gibt es (noch) keine Arbeit, die biographische Fragen für alle oder wenigstens viele DDR-Journalistinnen und -Journalisten beantwortet. Für das Zentralorgan der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) „Neues Deutschland“ kann daher auch kein vergleichbares Datenmaterial gefunden werden. Die Geschichte des SED-Zentralorgans wurde gewiss aufgearbeitet; über jene Menschen, die als Journalistinnen und Journalisten beim Parteiblatt „Neues Deutschland“ beschäftigt waren, erfährt man jedoch kaum Genaueres. Vgl. Burghard Ciesla/Dirk Külow, Zwischen den Zeilen. Geschichte der Zeitung „Neues Deutschland“, Berlin 2009. – Michael Meyen und Anke Fiedler von der Ludwig-Maximilians-Universität München erstellten eine Kollektivbiographie über DDR-Journalistinnen und -Journalisten und erarbeiteten aus 31 Interviews mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie Autobiographien, Gesprächssammlungen und Lexika ein „Kollektiv“ aus insgesamt 121 Personen. Siehe Michael Meyen/Anke Fiedler, Die Grenze im Kopf. Journalisten in der DDR, Berlin 2011, 333.

[3] Bernd Stöver, Der Kalte Krieg 1947–1991. Geschichte eines radikalen Zeitalters, München 2007, 117.

[4] Gemeint sind damit: Der Volksaufstand in Ost-Berlin und mehreren Städten der DDR am 17. Juni 1953; der Aufstand in Posen (Poznan/Polen) am 28./29. Juni 1956; die Revolution und die blutige Niederschlagung des Aufstandes in mehreren ungarischen Städten und Dörfern zwischen 23. Oktober und 4. November 1956.

[5] Siehe Hans Heinz Fabris, Journalismus im „neuen“ Österreich, in: Hans Heinz Fabris/Fritz Hausjell (Hg.), Die vierte Macht. Zu Geschichte und Kultur des Journalismus in Österreich seit 1945 (Österreichische Texte zur Gesellschaftskritik 53), Wien 1991, 4.

[6] Michael Kunczik/Astrid Zipfel, Publizistik. Ein Studienhandbuch, Köln u.a. 22005, 175.

[7] Siehe Manfred Mugrauer, Die Politik der KP. 1945 bis 1955/56, in: Manfred Mugrauer (Hg.), 90 Jahre KP.. Studien zur Geschichte der Kommunistischen Partei Österreichs (Alfred Klahr Gesellschaft, Quellen & Studien, Sonderband 12), Wien 2009, 37–52, 37.

[8] Siehe dazu das Kapitel „Der Kalte Krieg der Worte “.

[9] Fehlende Archive von österreichischen Zeitungsredaktionen, die äußerst geringe namentliche Kennzeichnung von journalistischen Beiträgen und die ausschließliche Erwähnung von „wichtigen“ Redakteuren und Redakteurinnen in Verzeichnissen machen Analysen zu den redaktionellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einzelner österreichischer Zeitungen schwierig. Aufgrund dieses grundsätzlichen Problems der österreichischen Mediengeschichte sind Studien über einzelne Zeitungsredaktionen äußerst schwierig und liegen bisher nur begrenzt vor. Ausnahmen sind unter anderem: Miriam Machtinger, Die Folgen der Pressepolitik im „Ständestaat“ und im „Dritten Reich“ auf den sozialdemokratischen Journalismus am Beispiel der „Arbeiter-Zeitung“ – eine kollektivbiographische Analyse zu Verfolgung, Widerstand, Exil, Holocaust und Anpassung der Journalisten der „Arbeiter-Zeitung“, Diplomarbeit Wien 1994; Gerda Steinberger, Vernichtung, Vertreibung, Anpassung und Aufstieg von Journalisten im „Ständestaat“ und im „Dritten Reich“. Eine Analyse am Beispiel der „Neuen Freien Presse“ (1933–1939), Diplomarbeit Wien 1990; Franziska Dzugan, Chamäleons im Blätterwald. Die Wurzeln der ÖVP-ParteijournalistInnen in Austrofaschismus, Nationalsozialismus, Demokratie und Widerstand. Eine kollektivbiographische Analyse an den Beispielen „Wiener Tageszeitung“ und „Linzer Volksblatt“ 1945 bzw. 1947 bis 1955, Dissertation Wien 2011.

[10] Alle Ausgaben der „Österreichischen Volksstimme“ wurden im Untersuchungszeitraum 1945 bis 1956 in Hinblick auf gezeichnete Artikel und Impressa durchgesehen. Es handelte sich dabei um 3.800 Zeitungsausgaben, die bearbeitet wurden. Es wurden alle Ausgaben dieses Zeitraums komplett gesichtet und bei allen namentlich gezeichneten Artikeln die Namen der Verfasser bzw. Verfasserinnen notiert, um sie im Zuge eines späteren Arbeitsschrittes in verschiedenen Archiven recherchieren zu können. Ziel dieses Arbeitsschrittes war es, eine umfassende Datenbank mit den Namen der ermittelten Journalistinnen und Journalisten anzulegen. Zu einem späteren Zeitpunkt wurden abermals über

3.000 Ausgaben der „Österreichischen Volksstimme“ codiert. In diesem Schritt wurden all jene Artikel innerhalb des Zeitraumes 1957 bis 1991 gescannt, die biographische Angaben über die Journalistinnen und Journalisten enthielten (Nachrufe, Glückwunsche zu runden Geburtstagen, sonstige Ehrungen usw.).

[11] Unterlagen und Informationen folgender Institute wurden bei der Recherche herangezogen: Zentrales Parteiarchiv (ZPA) der KPÖ, Wien; Akten der österreichischen Journalistengewerkschaft, Wien (ab 1945) (Prof. Fritz Hausjell, weiterführende Informationen zu den Akten der Journalistengewerkschaft finden sich im Quellenverzeichnis dieser Arbeit); Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW), Wien; Tagblattarchiv (Wienbibliothek im Rathaus), Wien; Österreichische Akademie der Wissenschaften, Institut für vergleichende Medien- und Kommunikationsforschung, Wien.

[12] Diese Zahlen sind eine Schätzung der Verfasserin und beruhen auf der akribischen Durchsicht von rund 7.000 Zeitungsausgaben der „Österreichischen Volksstimme“ (ab 1957 „Volksstimme“).

[13] Fritz Hausjell, Journalisten gegen Demokratie oder Faschismus. Eine kollektiv-biographische Analyse der beruflichen und politischen Herkunft der österreichischen Tageszeitungsjournalisten am Beginn der Zweiten Republik (1945–1947), 2 Bde. (Europäische Hochschulschriften, Reihe 40, Kommunikationswissenschaft und Publizistik 15), Frankfurt/M. 1989, 447–923.

[14] Norbert P. Feldinger, Parteien und Parteipresse. Die Tageszeitungen der politischen Parteien in Österreich seit 1945, FWF-Projekt Nr. 4157, Salzburg 1995.

[15] Theodor Venus, Die kommunistische Presse Österreichs seit 1945, in: Vorarlberger Landesmuseum Bregenz (Hg.), Max Haller, Bregenz 1992, 71–78.

[16] Michael Graber, Die „Volksstimme“, in: Franz Ivan/Helmut W. Lang/Heinz Pürer (Hg.), 200 Jahre Tageszeitung in Österreich 1783–1983. Festschrift und Ausstellungskatalog, Journalistik 5, Salzburg 1983, 309–318.

[17] Als Beispiele für Arbeiten über „prominente“ Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der „Österreichischen Volksstimme“ seien genannt: Claudia Trost, Eva Priester. Ein biografischer Abriss, in: Hans Hautmann (Hg.), Die Alfred Klahr Gesellschaft und ihr Archiv. Beiträge zur österreichischen Geschichte des 20. Jahrhunderts (Alfred Klahr Gesellschaft, Quellen & Studien 2000), Wien 2000; Eva Barilich, Fritz Jensen. Arzt an vielen Fronten (Biografische Texte zur Geschichte der österreichischen Arbeiterbewegung 5), Wien 1991; Peter Guttmann, Ernst Epler. Lebensstationen eines kommunistischen Journalisten, Diplomarbeit Wien 2006; Hartmut Krones, Marcel Rubin (Österreichische Komponisten des 20. Jahrhunderts 22), Wien 1975; Erica Fischer, Das Wichtigste ist, sich selber treu zu bleiben. Die Geschichte der Zwillingsschwestern Rosl und Liesl, Wien 2005.

[18] Siehe zum Beispiel: Peter Guttmann, Ernst Epler; Birgit Scheichl, Felix Kreissler. Ein Lebenswerk zwischen Österreich und Frankreich, Diplomarbeit Innsbruck 2007; Benedikt Mörl, Leo Katz – sein Leben und seine Sicht des Judentums, Diplomarbeit Wien 1996. Ernst Epler und Rosa Grossmann-Breuer sind allerdings nicht Teil der Untersuchungsgruppe, da sie erst zu einem späteren Zeitpunkt für die „Volksstimme“ tätig waren.

[19] Beispielsweise Robert Teichl, Österreicher der Gegenwart. Lexikon schöpferischer und schaffender Zeitgenossen, Wien 1951.

[20] Siehe Werner R.der/Herbert A. Strauss (Hg.), Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933, Bd. 1: Politik, Wirtschaft, öffentliches Leben, München u.a. 1980. Sowie: Sonja Frank (Hg.), Young Austria. ÖsterreicherInnen im britischen Exil 1938–1947. Für ein freies, demokratisches und unabhängiges Österreich, Wien 2012.

[21] Siehe Jenö Kostmann, Zeitzeuge, in: Friedrich Stadler (Hg.), Vertriebene Vernunft II. Emigration und Exil österreichischer Wissenschaft 1930–1940, Teilband 2 (Emigration – Exil – Kontinuität. Schriften zur zeitgeschichtlichen Kultur- und Wissenschaftsforschung 1), Münster 2004, 836–842; Hilde Koplenig, Emigration in die Sowjetunion, in: Stadler (Hg.), Vertriebene Vernunft II, 976–979. – Dieser Band enthält auch wichtige Informationen über österreichische Publizistinnen und Publizisten im Exil.

[22] Siehe Leopold Grünwald, Wandlung. Ein Altkommunist gibt zu Protokoll, Wien 1979; Kurt Seliger, Basel – Badischer Bahnhof. In der Schweizer Emigration 1938–1945, Wien 1987; Georg Breuer, Rückblende. Ein Leben für eine Welt mit menschlichem Antlitz, Wien 2003. – Auch Bruno Furch hat über sein Leben geschrieben: Siehe Bruno Furch, Allen Gewalten zum Trotz. 35 Erzählungen über Genossen, Kameraden und Freunde aus acht Jahrzehnten, Wien 1993. Veröffentlicht wurden auch die Erinnerungen von Hilde Koplenig: Ilse Korotin/Karin Nusko (Hg.), „… genug Geschichte erlebt.“ Hilde Koplenig (1904–2002). Erinnerungen (biografiA 6), Wien 2008.

[23] Georg Auer, über’m Berg, in: Medien & Zeit 3 (1994), 5–8; Georg Breuer, Kein Kriegsheld, aber Kämpfer. Lebenserinnerungen eines jüdischen Journalisten, in: Medien & Zeit 1 (2004), 10–15.

[24] Als Auswahlbeispiele können angegeben werden: Miguel Herz-Kestranek/Konstantin Kaiser/Daniela Strigl (Hg.), In welcher Sprache träumen Sie? Österreichische Lyrik des Exils und des Widerstands (Antifaschistische Literatur und Exilliteratur – Studien und Texte 21), Wien 2007; sowie: Hartmut Krones, Marcel Rubin; Manfred Mugrauer, Genosse Wildgans. Der Komponist Friedrich Wildgans und die Kommunistische Partei Österreichs, in: Mitteilungen der Alfred Klahr Gesellschaft 2 (2013), 11–17.

[25] Interview von Maria Fanta mit Herta-Gisela und Ernst Fettner, Wien, 26.6.2013 sowie Interview von Maria Fanta mit Erich Beyer, Wien, 27.6.2013. Die Gespräche wurden als narrative Interviews mit Leitfadenstruktur geführt. Die Redakteure wurden gebeten, ihre (berufliche) Lebensgeschichte zu erzählen, anschließend wurden auch Fragen zum Redaktionsalltag gestellt. Danach wurden die Interviewten gebeten, Namen von Kolleginnen und Kollegen aus der „Volksstimme“-Redaktion sowie – wenn möglich – auch deren Tätigkeit und Position zu nennen.

[26] Für die Arbeit wurde (neben den durch Zitate belegten Werken und Archivalien) auch weiterführendes Material benützt, das sich ebenfalls in der Bibliographie findet.

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